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Hallo liebe Leser,
nicht ohne Stolz dürfen wir verkünden, dass wir ab dem 29.10.2011 live von der China-Fahrt berichten werden - Täglich aktualisiert und natürlich mit vielen farbigen Fotos. Freut euch also auf 10 Tage voll mit spannenden Berichten über Peking, Shanghai, Hangzhou, den Culture-Clash und
- natürlich - chinesische Nachtzüge. :-)
Es geht los: Ab sofort berichtet casiopeia.de live aus China!
29.10.2011 Frankfurt am Main, Flughafen (11:55)
Wir stehen. Lange. Sehr lange. Warum wir hier stehen, wissen wir auch nicht so genau, aber wir stehen. Möglicherweise auch deswegen, weil unsere Airline nur einen einzigen Check-in Schalter für den gesamten Frankfurter Flughafen betreibt. Nun ja. Wenigstens kann ich mir durch das Schreiben dieses Beitrages ein wenig die Zeit vertreiben...
29.10.2011 Frankfurt am Main, Flughafen (14:30)
Geschafft! Passkontrolle und Check-in haben wir hinter uns gelassen und erwarten nun das Boarding. Bis bald, Europa!
31.10.2011 Austauschschule, Hangzhou (07:44)
Bananen. Überall Bananen. Und nein, der Pilot hat sich nicht im Kontinent geirrt. Vielmehr ist die Tatsache, dass ich hier von Obst umringt bin, eines der unübersehbaren Zeichen chinesischer Gastfreundschaft und gleichzeitg eines der besten Beispiele dafür, dass hier jede unbedachte Äußerung, sei sie auch noch so klein, weitreichende Folgen haben kann. Als ich nämlich auf die eher unscheinbare Frage "What's your favourite fruit?" mit "Bananas" antwortete schienen das meine Gasteltern als Aufforderung anzusehen, gewaltige Mengen eben jener Tropenfrüchte herbeizuschaffen. Nun gut, auch das ist eine Methode dem Reisedurchfall vorzubeugen... Wie dem auch sei, jedenfalls sitzen wir jetzt hier im Lehrerzimmer unserer Gastschule, das wie eine Mischung aus Starbucks-Filiale und Flughafen-Lounge aussieht. Die Fassade des Schulgebäudes wird von riesigen roten Bannern geschmückt, die mit ihrer Aufschrift "WELCOME GERMANY COBURG MIDDLE SCHOOL" unser Hiersein in die ganze Welt verkünden. Dank der Unterrichtsbesuche wissen wir jetzt auch, wie man Fruchtsalat zubereitet und dass es in China tatsächlich funktionierende (!) Whiteboards gibt.
01.11.2011 Austauschschule, Hangzhou (07:17)
Wir sind Stars! Zumindest koennte man das als Ausstenstehender meinen, wenn man die Reaktionen unserer chinesischen Mischueler auf uns betrachtet. Denn kaum laesst sich ein deutscher Austauschpartner auf dem Schulhof blicken, so bildet sich sofort eine Menschentraube aus mehreren Dutzend 10-15 jaehriger Chinesen, die kreischend und wild gestikulierend Autogramme einfordern. Aber auch generell ist der Schulalltag hier anders organisiert: Sobald wir morgens die Schule betreten, werden wir von einem Spalier aus 10 Schuelern empfangen, die uns, geschmueckt mit roten Schaerpen, zur Begruessung salutieren. Gehen wir an ihnen vorbei, treffen wir auf die steinernen Buesten grosser Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart. Hier teilen sich Albert Einstein und Mao, Issac Newton und Konfuzius die Aufmerksamkeit der Pasanten. Der Unterricht an sich gestaltet sich aber (zumindest soweit wir sehen konnten) deutlich lockerer als in Deutschlad. Im Englischunterricht beispielsweise lernen die Schueler weder Perfekt noch Futur, dafuer aber die Zubereitung eines Banana-Milchshakes. Wird ein Schueler aufgerufen, so muss er aufstehen, bekommt fuer seine Antwort aber einen Lutscher - und am Ende der Stunde etwas vom Milchshake.
02.11.2011 Gastfamilie, Hangzhou (20:26)
Wir lernen. Eigentlich sollte diese Feststellung keiner besonderen Erwähnung bedürfen, da wir dies als gewissenhafte Schüler ja ohnehin kontinuierlich tun (bzw. tun sollten), allerdings fand ich es aufgrund der doch etwas ungewöhnlichen Umstände angebracht, diese Tatsache noch einmal klarzustellen. Schliesslich bin ich seit Neuestem nicht nur in der Lage mit Stäbchen zu essen, sondern wurde von einem Origami-Lehrer auch in die Geheimnisse chinesischer Papierflugzeug-Konstruktion eingeweiht. Davon abgesehen, sind wir nun auch um die Erkenntnis reicher, dass wir auf dem Hinflug hätten 12kg mehr Gepäck mitnehmen koennen, als auf unserem Informationsblatt angegeben. In Anbetracht der geradezu überwältigenden chinesischen Gastfreundschaft und der mit ihr verbundenen Gastgeschenke jedoch, erweist sich dieser Irrtum im Nachhinein doch als nützlich, denn allein innerhalb der ersten drei Tage in Hangzhou hat sich mein Besitz schon um volle 4 Einkaufstüten vergrössert.
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Spiegel-wettb ...
von Hahni
so doch und zwar ich^^ ich bin schon am ausarbeit ...
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von Smithy
Hey, ich finds auch schade, dass es mit dem Forum ...
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Spiegel-wettb ...
von Simi
Herzlichen Glückwunsch an alle Beiteiligten zu de ...
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