An was denkt ihr zuerst wenn ihr das Wort "Bundeswehr" hört?
Klar - An Soldaten in braun-grün gefleckten Anzügen, an Kasernen und die (ausgesetzte) Wehrpflicht. Doch kaum jemand stellt sich die Frage, welche Kräfte hinter den Kulissen unserer Armee aufgeboten werden müssen, um Einsätze wie derzeit in Afghanistan überhaupt erst zu ermöglichen. Die Bundeswehr wird in all ihrem Handeln ständig von einem mächtigen Logistiksystem unterstützt, dessen Aufgaben so vielfältig sind wie der Alltag der Soldatinnen und Soldaten. Alles was von den Truppen an ihren Einsatzorten benötigt wird, muss erst dorthin gebracht werden - sei es eine Tube Zahnpasta oder ein ganzer Panzer. Mit dem Ziel diese komplexen Abläufe zu erklären, wurden Jungjournalisten aus ganz Deutschland eingeladen, ein Wochenende in der Lucius D. Clay Kaserne in Osterholz-Scharmbeck bei Bremen zu verbringen.
Eingebettet in Workshops zum Erlernen journalistischen Arbeitens wurden hier von verschiedenen Redaktionen Beiträge für Fernsehen, Zeitung und Webmagazin ausgearbeitet, die sich allesamt mit der Bundeswehr-Logistik beschäftigten. Zum recherchieren stand uns eine sogenannte Medienbörse zur Verfügung. Hierfür wurden umfangreiche Infostände aufgebaut, an denen jeweils mehrere Soldaten bereitwillig Auskunft über ihre Fachgebiete erteilten. Meine Aufgabe bestand darin, einen Beitrag über die Feldverpflegung der Bundeswehr zu erstellen. Im Gespräch mit einem jungen Hauptfeldwebel erfuhr ich so, dass die (allseits beliebten ;-)) Einmannpackungen mittlerweile der Vergangenheit angehören. Denn dank des sogenannten "Verpflegungsbausteins" sind die Logistiker schon binnen weniger Tage in der Lage, den Truppen direkt vor Ort frisch zubereitete Kost zur Verfügung stellen zu können. Von der Leistungsfähigkeit dieser Komponente konnten wir uns kurze Zeit später sogar selbst überzeugen: Das Mittagessen durfte die versammelte Schaar junger Reporter nämlich direkt im Verpflegungsbaustein einnehmen.
Frisch gestärkt machte sich unsere Gruppe auf den Weg zum nächsten Programmpunkt: Auf einem großen Platz, auf dem ein Feldlager aufgebaut worden war, demonstrierten die Soldaten ihr Können. Innerhalb von nur knapp 20 Minuten wurden die Vorräte des Stützpunkts aufgefüllt, defekte Verschleißteile ausgetauscht und neue Fahrzeuge angeliefert - und das alles in den beengten Platzverhältnissen der stacheldrahtumzäunten Basis.
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von Hahni
so doch und zwar ich^^ ich bin schon am ausarbeit ...
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von Smithy
Hey, ich finds auch schade, dass es mit dem Forum ...
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von Simi
Herzlichen Glückwunsch an alle Beiteiligten zu de ...
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