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ARTIKEL -  Unterhaltung




 

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Die Außenreporter Wolfgang, Conrad und Achim melden sich zu Wort!

"Äh, so, verehrte Anwesende, wertes Publikum, äh, liebe Zuhörer, meine von der Casimirianer-Gedächtnisstiftung zur Verfügung gestellte Phrasen-Dreschmaschine ist inzwischen zum Stillstand gekommen, das heißt, mir fällt erst einmal nichts mehr ein. Äh, ich würde sagen, es ist also Zeit für einen Pausen-News-Flash."

*plöp*

"Im Folgenden nun einige nuntia nova, für alle Nichtlateiner, die Altphilologen mögen es mir verzeihen, die aktuellen Meldungen:

Zunächst eine laudatio fulminantio, für alle Nichtlateiner unter uns, die Altphilologen mögen es mir auch an dieser Stelle nochmals verzeihen, ein fulminantes Lob an unsere Schülerzeitungsredakteure der Casiopeia, die, wie schon in den letzten vierhundert Jahren, einmal mehr beim - Achtung: Anspielung - Speculum Spiegelei-Wettbewerb erfolgreich, also summa cum laude, teilgenommen haben. Es bleibt so gesehen zu hoffen, dass angesichts dieser Erfolge nun endlich wieder Ordnung in den E12-S...stall einkehren wird. Das kann so sein, kann aber auch nicht so sein. Es wird so sein, aber es muss nicht so sein. Denn auch oder gerade spitzenplatzierte Schülerzeitungen sollten ihre Redaktion nicht wie im S..stall zurücklassen.

Da wir gerade beim Thema sind, in der Speculum Spiegelei-Bestsellerliste rangiert UNSERE Festschrift Musarum Sedes - äh, lieber Burki, diese Überleitung ist uns mal wieder erstklassig und zielführend gelungen - inzwischen ebenfalls auf einem - wie nicht anders zu erwarten - vorderen Platz. Das zeigt mal wieder: Qualität toppt Quantität.

Um nun kurz die Stimmung während dieser heutigen Pause einzufangen, schalten wir zu unseren Außenkorrespondenten. Äh, also, Wolfgang, hören Sie mich?"

"Äh, also', was ist denn das für ein Satzanfang, lieber Chef. Haben Sie heute überhaupt schon etwas anderes von sich gegeben als ‚Äh, also'? Oh wäre ich doch taub geboren. Aber nun zu den schockierenden Geschehnissen, die sich hier vor meinen Augen im Pausenhof des Casimirianums academicum illustre zutragen: Auf den edlen, fein säuberlich in mannigfaltiger Handarbeit mit Edding verzierten Holztischen, auf denen zahlreiche, unschuldig und unwissende Schüler des Casimirianums genüsslich ihr Pausenbrot verzehren wollen, spielen sich grausame Szenen ab. Es gibt doch tatsächlich Schüler des Casimirianums, die keinen Skrupel kennen und mit ihrem Hinterteil diese Möbelstücke beschmutzen. Diese Einstellung, die das römische Reich zu Grunde richtete, kann unser Casimirianum nicht dulden. Wasser! Ich muss hier auch schon zum Ende kommen, damit unsere Zuhörer angesichts solcher übler Machenschaften nicht in Ohnmacht fallen. Ich schalte also weiter zu meinem Kollegen, Herrn Achim Schmidt, im Kopierzimmer."

"Soo, recht vielen Dank, Wolfgang. Ich freue mich natürlich auch ganz besonders, dass ich in diesem Jubeljahr auch etwas zu den Leuten sagen darf. Ich definiere zunächst erst einmal einen Satz. Satz: Ich befinde mich im Kopierzimmer K, in dem ein Schwarz/Weiß Kopiergerät S, ein Farbkopiergerät F und ein Schwarz/Weiß und Farbkopiergerät SF streng monoton einer k-Menge an Lehrern L zugeordnet sein mögen. Ich definiere nun die Definition. Definition: Sobald ein Benutzer B, Element der Menge L, einen Druckauftrag an S, F oder SF ausführen will, muss er ein Cooodewort, das aus dem Produkt der Anzahl der Permutationen, die sich aus der Anordnung der Buchstaben seines Nachnamens bilden lassen, und der Summe der magischen Eulerschen Zahl e - Aufpassen, liebe Zuhörer, die is fei wichtig, nicht eiiinschlaaafen - und der ganz berühmten Zahl Pi besteht, in ein Eingabefeld an S, F oder SF eingeben.

Aber was is jetzt deeees? Des is doch a Schmarn, Bernd, was du da machst. Mensch, Bernd, du kannst doch net einfach so 1000 Papierseiten für deinen Deutschkurs auf einen Schub in den Drucker schmeißen. Des is doch a Murks, der geht doch da kaputt! Die musste doch außerdem noch laminieeeren, bevor du die austeilen kannst. Soo, mach mer Schluss für heut. Hausaufgabe: Ausnahmsweise nix! Ich gebe weiter an meinen Kollegen Conrad, der aus der Morizkirche berichten wird."

"Ne, also, ich mein, eigentlich wär ja heut schon noch a weng Zeit, um a weng Französisch-Unterricht zu machen, aber *schmatz* , c'est la vie, jetzt steh ich halt hier in der Morizkirche, wo halt jetzt die Proben für den großen anniversaire sind, vom, na, wie heißt's nochmal, vom Casinfonique-Orchester. Naja, c'est comme ca! Also, ich mein, wär schon net schlecht, wenn ich wenigstens mal a Interview machen könnte. Na, Hans-Jürgen, haste keine Lust? Ich mein, du musst ja net, aber wäre scho net schlecht für die Zuhörer, ne! *schmatz* Also, Hans-Jürgen, ich könnt ja eigentlich auch a weng mitspielen, ein bisschen gymnastic für die Stimmbänder, ne, aber ich mein, ich weiß net, ob des dann noch so gut klingt, eure musique."

"Ja, Conrad, es ist ja noch kein Meister vom Schimmel, äh Himmel, zum Schenker nochmal, gefallen, haha."

"Ne, Hans-Jürgen, aber eure musique is ja auch net so nach meinem Geschmack. Wie wär's denn mal mit ein bisschen französischer Volksmusique oder den Kastelruther Spatzen? Meinste net, Hans-Jürgen?"

"Ne du, Conrad, lass mal, mal doch nicht gleich den Teufel in den Sand."

"Naja, gut ich wollt's ja bloß sagen *schmatz*, ich geb jetzt mal wieder zurück ans departement centrale, zum Chef, also au revoir. *schmatz*

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