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ARTIKEL -  Casintern




Tutoren melden sich zu Wort



Wie sieht's mit unseren Jubiläumstutoren aus?

Einstieg? Brauchen wir nicht. Also medias in res!

Nachdem wir gewisse Hygieneartikel im Feuer verbrannt hatten, beschlossen wir, die ausdauerhaftesten Tutoren der Welt, bzw. die Tutorenhorte 2004/2005, einen Artikel zu schreiben. Worüber? Wir wissen es selbst nicht. Jedenfalls hat die Smithy den Max überredet, mit den Laptop zu tragen. Aber er weigerte sich trotzdem Geschwisterschaft zu trinken. Währenddessen sorgt Xenia für ein heimeliges Wohl als „Queen of Fire“. Daher fühlten wir uns, nach ein bisschen Kirschsaft und Traubensaft recht beflügelt, verpflichtet, einen Bericht zu schreiben. Wir beginnen mit dem „Theater“, und das kann man wortwörtlich nehmen: Nachdem die Feli, wie es anscheinend bei Familie Krauß üblich ist, zu spät zum Theaterplatz gekommen war und die Hightech-Busse nach 45 Minuten Verspätung das entzückende Jugendhaus Neukirchen erreicht hatte, waren die Tutoren schon am Ende ihrer Kräfte. Wieso? An jedem Tutor hingen mindestens drei Fünftis, die sich mit großer Liebe gegen die sekundären Geschlechtsmerkmale ihrer Tutrixen warfen. Aber nun gut: That’s life. Fahren wir fort: „Hakuna Matata“, das war unser Motto für diese Kennenlerntage mit den 5.Klässlern, Leben ohne Sorgen. Unsere Fünftis erwiesen sich als sehr übermüdet und anspruchsvoll. Depressive Heulkrämpfe, Zickenterror und übliche Intrigen trieben Tränen in die Augen unserer heiß geliebten Schützlinge. Nein, wir sprechen nicht von Massentherapie, sondern von einer normalen Fünftklassfreizeit. Klingt komisch, ist aber so. Nachdem sich die Fünftis mit zwei Hunden vorgestellt hatten (??), gaben wir sie an Schulpsychologin Frau Knape ab (hierzu keine persönlich Meinung!). Daraufhin lauschten wir unserem dirknovitzkiverschnitt2004 alias Obertrommel und Mister „Schuhgröße 51“, dem Buschtrommler unserer Schützlinge. Hierbei gab es einen Gastauftritt von (the) Rasmus ;-): Echt geil, Alder! Und dann kamen auch noch die Altgermanisten, sprich Herr Carl und Herr Dr. Reissinger, hinzu und überspielten Lappalien wie zerschossene Lampen durch ihre langjährige pädagogische Erfahrung, die sie aus dem Lateinlehrbuch „Felix“ bezogen hatten. Doch leider konnten die Klassenleiter nicht ewig die Stellung halten und daher ergriffen sie den Heimweg ;-). Wieder auf uns allein gestellt, packten wir die Bravo-Hits-2000 aus und gaben uns mit Britney Spears (Lucky) oder Veo Veo die volle Dröhnung.

Wir sind nun eine Woche (?) weitergekommen und haben gleich zwei neue Dinge ausprobiert: Nelly + Nachtwanderung => der blanke Horror. Um das Thema genauer zu erläutern: Während sich ein Teil unserer Tutorengruppe nachmittags freiwillig in den Wald gewagt hatte, um eine idyllische Route festzulegen, machten einige Fünftklässler ihre ersten Erfahrungen mit dem Phänomen „Eis“! Auch das klingt komisch, ist aber schon wider so. Aber nicht, dass das die Zehnten nicht auch getan hätten. Sie präparierten vorsorglich  alle Eislöcher mit Regenwürmern und brachten die Schichten teilweise zum Platzen. Die Regenwürmer wurden dann beerdigt, die Eislöcher mit nassen Schuhen bestraft. Böse, böse.  OK, nun wagen wir einen Zeitsprung: Ein abgehetzter Handyanruf erschüttert die Tutoren: Eine Hälfte der Tutoren sitzt im Casi und lauschen dem Chinaabend, diese Verräter! Nun stehen wir, der elitäre Rest, ganz alleine da und sollen den ganzen Haufen Fünftis auf Nachtwanderung schicken. Ganz toll: Nachdem sich alle restlichen Tutoren aus dem Staub gemacht hatten, ließen sie Finki ganz alleine mit 30 Fünftis und Frau Derzapf in der Jugendherberge. Währendessen versuchte Feli, sich von den anderen nicht anmerken zu lassen, dass sie die Strecke nicht mehr kannte. Aber gut, der Finki ging's nicht besser. Nach weiteren qualvollen fünfzehn Minuten kamen erst die Chinesenleutlis an. Diese brachen dann nach geraumer Zeit unter Protesten der motivierten Fünftis zur Nachtwanderung auf, und brauchten - seien wir ehrlich - ewig, da sie versuchten keinen vor die Autos rennen zu lassen, die Deppen =) Szenenwechsel: Nach dem wir die Wanderung irgendwie unbeschadet hinter uns gebracht hatten, saßen wir dann am Kaminfeuer mit einem Zivi, den ausnahmsweise mal keine Fünftis besteigen. Es war 2:53 Uhr. Erzengel Jaquee stimmt nun die Gitarre an, sehr geschmacklos. Max im Gegensatz dazu flirtet mit dem Laptop des Zivis, interessant, interessant. Und Xenia wirft sich an den Zivi ran, nur der ist, wie sie jetzt gerade festgestellt hat, vergeben an eine Freundin aus Nürnberg. Wie schade!

So, nun eine Erklärung für diesen “Artikel”: Zu wenig Artikel sind da, wir sind “kreativ”, wir wollen euch alle unsere einmaligen Ergebnisse mit den Fünftklässlerin des 400jährgen Jubiläumsjahrgangs mitteilen, und ganz einfach weil wir grad „just for fun“ was schreiben wollten. Danke!

(Die Textredaktion entzieht sich nach 1,5 Stunden vergeblicher Überarbeitung jedweder Verantwortung ;-) )

 

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