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50 Jahre ist es her, ein heißer Sommertag im Juli 1954, als der junge Elvis Presley in den Sun Studios in Memphis seine erste Schallplatte „That’s All Right“ aufnahm und einem völlig neuen Hör-Sinn den Weg bereitete. Rock’n’Roll war geboren – und veränderte die Welt.
In den späten Fünfzigern brach die Zeit der „Halbstarken“ an. Sie wollten Spaß haben, Neues ausprobieren und vor allem tanzen. Sie hatten keine Lust wie ihre Eltern unter der Parole „Keine Experimente“ zu leben. Da kam ihnen der neue Musikstil Rock’n’Roll aus Amerika gerade recht. Der zweite und vierte Takt wurde beim Rock’n’Roll stark betont, und somit lud die Musik zum Tanzen ein, zudem waren die Schlagzeugsoli der Drummer eine Neuigkeit.
Bisher kannte der Jazz kurze Improvisationsstücke mit schwerem Trompetensound, aber diese Soli, die eine „ekstatisch, schreiende Horde losgelassener Menschen zu immer neuen Verbiegungen ihrer Körper und zu immer schrilleren Schreien“ anspornten, waren vollkommen neu.
Nur die wenigsten Jugendlichen wussten über die Bezüge zwischen Ryhthm and Blues und Rock’n’Roll, zwischen rebellischer schwarzer und gefühlvoller weißer Musik Bescheid. Die Erwachsenen waren aber umso besser informiert und verbaten ihren Kinder diese vulgäre „Nigger“-Musikund sahen in ihr die „Saat der Gewalt“. Besonders der deutsche Jazzpapst Joachim Ernst Berendt kritisierte den Rock’n’Roll als „Veitstanz des Jahrhunderts“, als vulgär, banal röhrend, primitiv und stampfend, als das völlige Gegenteil des gelösten, ausdrucksvollen und geistvollen Jazz. Die jungen Leute aber erfreuten sich immer mehr an der Musik und reimten sich selbst Lieder zusammen wie zum Beispiel: „Wir tanzen Rock Rock Rock bis zum Tagelicht, ja aufhör’n mit dem Rocken woll’n wir nicht.“ Diese Songs trugen sie dann meist auf dem Pausenhof mit einer meist auf Fingerschnippen und Hüftschwung basierenden Choreographie vor. Die meisten Reime entstanden auch, da die deutschen Plattenfirmen leichte Probleme mit der Übersetzung hatten, das Paradebeispiel schlechthin ist Haley’s „Rock around the clock“. Die Deutsche Übersetzung lautete so: „Wenn Johnny singt und Johnny swingt, wenn das Schlagzeug rast und sein Lied erklingt, dann sagen Groß und Klein: Hört alle zu, das kann nur Johnny sein im Kakadu.“ Im Kakadu! Da stellt sich dann schon die Frage, wieso nicht gleich ein rosa Elefant.
Der Rock’n’Roll handelte meist von pubertären Problemen, Liebeleien und Sehnsüchten und sprach dadurch besonders die jungeGeneration an. Besonders populär war das Lied „Rock around the clock“ des Amerikaners Bill Haley, zu welchem auch zwei Filme 1956/1957 gedreht wurden, die in Deutschland unter dem Titel „Außer Rand und Band“ aufgeführt wurden.
Jugendliche tanzten bei den Aufführungen vor den Leinwänden und hüpften mit Trillerpfeifen durch die Gassen. Kritiker befanden diese Aktivitäten als „tierische Verzückungen“ und „exhibitionistische Exzesse“, da diese Tanzszenen mit den „ordinären“ Hüftbewegungen ein starker Kontrast zu
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Spiegel-wettb ...
von Hahni
so doch und zwar ich^^ ich bin schon am ausarbeit ...
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von Smithy
Hey, ich finds auch schade, dass es mit dem Forum ...
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von Simi
Herzlichen Glückwunsch an alle Beiteiligten zu de ...
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