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Das Licht erlischt. Schatten legt sich über den Kinosaal, als plötzlich von hinten ein heller Lichtstrahl die Wand vor mir zum Leben erweckt. In großen Lettern erscheint der Schriftzug UNITED ARTISTS. Ein fremdartig wirkendes Rattern dringt an meine Ohren. Eine Kerze lenkt meinen Blick auf einen älteren Mann, der unten vor der Leinwand Geige spielt. Ohne ein Wort zu verlieren, bewegen sich Personen über die Leinwand. Bis eine Person in der Mitte verharrt. Schwarze Streifen sausen durch das Bild, sie lassen die Bewegungen abgehackt wirken. Mit dem Ersterben der schwarzen Streifen endet auch jede Bewegung. Alles, was bleibt, ist ein vergrößertes Bild. Laterna Magica. Die Urgroßmutter des Kinos.
Magische Laternen
Von der Laterna Magica zum Multiplex unserer Tage führt ein langer Weg, den zahlreiche Erfindungen markieren. Bereits im 17. Jahrhundert erfand der österreichische Jesuit Athanasius Kircher die Laterna Magica, die ein durch Kerzenschein erleuchtetes Bild mit Hilfe einer Linse vergrößert an die Wand projiziert. Rund zweihundert Jahre später entwickelten der Belgier Joseph Plateau und der Österreicher Simon Stampfer das Lebensrad, das beim Betrachter den Eindruck bewegter Bilder erzeugt. Dabei sieht der Betrachter durch eine rotierende Scheibe mit Sehschlitzen auf eine zweite rotierende Scheibe mit den Bildern einzelner Bewegungsphasen. So entsteht die Illusion bewegter Figuren.
1839 bannten Joseph Nicéphore Niepce, Jacques Daguerre und William Talbot die ersten Bilder auf fotografische Platten. 1878 stellte der Engländer Edward Muybridge zwölf Kameras nebeneinander auf, welche die Bewegung eines Pferdes beim Rennen festhielten. Das Pferd löste selbst den Verschluss der Kameras aus, indem es über die Rennbahn gespannte Fäden zerriss. Den nächsten Schritt auf dem Weg zum Film tat der Franzose Etienne-Jules Marey. Seit 1888 verwendete er keine feststehende Filmplatte mehr, sondern einen am Objektiv vorbeigeführten Filmstreifen, den er bis zu sechzig Mal pro Sekunde belichtete. Hier kommt nun der Universalerfinder Thomas Alva Edison ins Spiel, der die ersten brauchbaren Aufnahme- und Betrachtungsgeräte für ,,lebende Bilder" erfand. Edison ließ sich 1892 sein ,,Kinetoscope" patentieren, eine Art Guckkasten, in dem jeweils eine Person über eine Linse die mit einer Kurbel daran vorbeigeführten Bilder betrachten konnte. Es geht auch auf Edison zurück, dass bis heute der Standardfilm eine Breite von 35 Millimeter hat und an der Seite eines jeden Einzelbildes vier rechteckige Perforationslöcher besitzt.
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von Hahni
so doch und zwar ich^^ ich bin schon am ausarbeit ...
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von Smithy
Hey, ich finds auch schade, dass es mit dem Forum ...
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von Simi
Herzlichen Glückwunsch an alle Beiteiligten zu de ...
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