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Coburg – Frankfurt – Beijing – Hangzhou – Wuxi – Souzhou – Shanghai – Frankfurt – Coburg
03.08. Flugzeug: Die glühende Sonne versinkt hinter dem Horizont und Jack Nicholson erobert über Sibirien das Herz von Diane Keaton.
04.08. Höhe: 11.100 m Geschwindigkeit: 1035 km/h ... Frühstück! Ankunft: komplette Hilflosigkeit im Mandarin-Singsang und: Hen ju tschau bä! (Anm. d. Redaktion: Du schwitzt wie ein Stier!) Später: Ich bin ein Star! ... Wir steigen aus dem Bus, überall sind Journalisten und Blitzlichtgewitter.
05.08. Der rege Austausch über die sanitären Anlagen in den jeweiligen Gastfamilien hilft uns über den Jetlag hinweg. Garderobe Baolitheater: Internationaler Klatsch und Tratsch.
06.08. Peking sperrt kurzzeitig die vierspurige Stadtautobahn, um den Staatsbesuch aus aller Herren Länder mit einer Polizeieskorte zur berühmtesten Sehenswürdigkeit des Reichs der Mitte zu begleiten. Erster Programmpunkt dort: Fototermin
07.08. Schweißtreibende Hetzjagd durch das Gelände des tjàn tán. Abends: Konzert im Baolitheater - „You did a great job!“ Zur Belohnung gibt’s ne Runde Mao Tao vom Chef.
08.08. Benzinpreis: 3, 46 Yuan pro Liter (1 Yuan entspricht etwa 0,10 €). Zum Abschluss des High School Students´International Music Festival, Wanfujing, Beijing, China geben alle Teilnehmer ein gemeinsames Konzert in Pekings, von Spotlights hell erleuchteter Smogdowntown Wanfujing.
09.08. Nun ja .... Wir haben so viel Talent, dass uns CCTV zu einer Talkshow einlädt.
10.08. Das launische chinesische Klima beschert uns zum Abschied eine tränenreiche Flut von Geschenken und ein heftiges Blitzlichtgewitter. Der Nachtzug nach Hangzhou wird auch gegen höheren Willen elf Stunden lang auf seine Partytauglichkeit getestet.
11.08. Ankunft in Hangzhou. Zebrastreifen haben in China nur den Zweck einer gemeinsamen Sammelstelle für Fußgänger gegen die Automassen. Nach der Begrüßung in der Schule in Hangzhou, die in etwa Casi x 7 groß ist, werden wir in die Gastfamilien entlassen.
12.08. Kunstrasen: Germany – China 3:1. Das Abendessen erstreckt sich vom Nobelrestaurant übers Steakhouse bis hin zu McDonalds und KFC.
13.08. WAHAHA – Fabrik chemischer Fruchtsäfte in allen Geschmackssorten
14.08. Wider unsere Erwartungen an einen konventionellen Konzertabend werden die Musikdarbietungen durch die potentielle chinesische Britney Spears bereichert.
15.08. Mittlerweile sind beinahe zwei Drittel der Gruppe auf Klos (!) innerhalb von 200 m Reichweite angewiesen: Flitzekackealarm!
16.08. Abschiedsfeier: Unerwartete Reaktion einer Chinesin auf ein halbes Glas Rotwein: (1) Das Gesicht läuft rot an, (2) Chinesin schläft ein, (3) Chinesin sucht im Eiltempo die Toilette auf.
17.08. Ehrlich gerührter Abschied in Hangzhou, aber die Vorfreude auf die gemeinsamen Hotelabende bringt uns auf andere Gedanken.
18.08. Seidenfabrik: Wir probieren diverse, chinesische, leider unerschwingliche Seidengewänder an.
19.08. Der obligatorische Besuch im traditionellen chinesischen Garten kann uns nicht mehr begeistern, dafür aber die öffentlichen Toiletten: Eine Fäkalienrinne zieht sich quer durch den Raum, die „Klos“ abgetrennt durch etwa ein Meter hohe Holzwände. Am Ende des Raumes gibt sich eine Chinesin der Zeitungslektüre hin.
20.08. Wir befinden uns im chinesischen Las Vegas. Die Begegnung mit einer Ratte unterbricht kurzzeitig den westlich, sterilen Eindruck.
21.08. Rückflug: Zwölf Stunden Zeit totschlagen. Später im Bus: Allgemeine Dissertation über die Vorzüge des deutschen Wurschtbrots.
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von Hahni
so doch und zwar ich^^ ich bin schon am ausarbeit ...
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von Smithy
Hey, ich finds auch schade, dass es mit dem Forum ...
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von Simi
Herzlichen Glückwunsch an alle Beiteiligten zu de ...
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